Fr. 26. Feb. 2027
19.00 Uhr - 20.50 Uhr
Elektra Tonquartier
Richard Wagner: Das Rheingold
Mozarteum Salzburg x Bergson Phil’ im Konzertsaal und der riesigen Kesselhalle

Richard Wagners „Rheingold“ und ein Abend zwischen Licht, Klang und Musik

Nach den umjubelten Vorstellungen der „Fledermaus“ geht die Kooperation mit der Universität Mozarteum Salzburg 2027 in die nächste Runde! Diesmal Oper statt Operette und zwar direkt Richard Wagners „Rheingold“.

 

Wie damals wird der Abend zwei Teile haben, die an verschiedenen Orten stattfinden.

 

Wie funktioniert das?

 

Zuerst singen Professor:innen und Studierende des legendären Mozarteums, wo einst Udo Jürgens, Herbert von Karajan oder Camilla Nylund studierten, „Das Rheingold“ von Richard Wagner. Dieses präsentieren wir mit unserem Kammerorchester, den Bergson Phil’, in der vielgerühmten Fassung von Jonathan Dove in Europas klügstem Konzertsaal. Die konzertante Aufführung wird getragen von einem stimmigen Lichtkonzept, das Bradley Leonard designen wird. Der konzeptionelle Klangkünstler, Musiker und Bildhauer studiert gerade an der Akademie der Bildenden Künste in München und ist auch für den zweiten Teil des Abends verantwortlich.

 

Denn nach Wagners „Rheingold“ geht es für das Publikum in unser Atrium, die 25 Meter hohe ehemalige Kesselhalle des Heizwerks. Dort kannst Du – ganz wie es Wagners Wunsch war – mit anderen in den Austausch treten, über das Erlebte sinnieren und diskutieren sowie Dich an unserem speziellen Speisen- und Getränkeangebot laben. Zudem tauchst Du ein in eine Installation aus Licht und Klang, die Bradley Leonard eigens für das Atrium entwerfen wird. Die Arbeit versteht sich nicht als Kommentar zum Werk, sondern als eigener Raum, der sich nach dem Konzert öffnet. Was im Saal endet, bleibt hier in der Schwebe, eine Situation ohne Anfang und ohne Auflösung, die sich über den Abend hinweg verändert.

 

Ein besonderes Nachklingen also, eine Verbindung zwischen Studierenden verschiedener Professionen aus Salzburg und München, ein Abend ganz im Sinne des Wagnerschen Credos: „Kinder, macht Neues!“

 

Worum geht es im „Rheingold“?

 

In „Das Rheingold“, dem Vorabend von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, beginnt der Kampf um Macht, Liebe und einen geheimnisvollen Schatz: das Rheingold.

 

Der Nibelung Alberich raubt den Rheintöchtern das Gold und schmiedet daraus einen Ring, der seinem Besitzer unermessliche Macht verleiht – allerdings nur um den Preis, der Liebe für immer zu entsagen. Göttervater Wotan gerät ebenfalls in den Bann des Rings: Um seine Schulden bei den Riesen für den Bau der prächtigen Burg Walhall zu bezahlen, lässt er Alberich den Ring rauben.

 

Doch Alberich verflucht den Ring und prophezeit jedem Besitzer Unheil. Damit setzt Wotan eine verhängnisvolle Kette von Machtgier, Verrat und Gewalt in Gang. Am Ende ziehen die Götter in Walhall ein – scheinbar triumphierend, während sich bereits die Katastrophe ankündigt.

 

In Kooperation mit der Universität Mozarteum Salzburg, Department Oper und Musiktheater.

 

Die Oper "Rheingold" findet alternativ auch an unserem Zweittermin am 28.02. statt.

Programm

Richard Wagner: „Das Rheingold“

Fassung von Jonathan Dove

Besetzung

Wotan: Bernd Valentin
Loge: Christoph Strehl
Alberich: Andreas Schmidt

weitere Profesor:innen und Studierende der Universität Mozarteum Salzburg

Bergson Phil’

Installation und Lichtkonzept: Bradley Leonard

Musikalisch Leitung - Kai Uwe Röhrig

Einlass und Tickets

Einlass Konzertsaal: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: ca. 20:50 Uhr

 

Im Anschluss:

 

Installation “Rheingold” im Atrium

 

Ticketpreis: 69,00 EUR

U14 Ticketpreis: 19 EUR