So. 03. Mai 2026
16.00 Uhr - 17.15 Uhr
Elektra Tonquartier
Goldberg-Variationen: Denen Liebhabern zur Gemüths-Ergetzung
Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters spielen Bach und Purcell
Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters spielen Bach und Purcell

Klarinetten im Fokus! Das schafft ganz neue Klangeindrücke, auch vom großen Meisterwerk Johann Sebastian Bachs (1685–1750), den Goldberg-Variationen. Normalerweise musikalischer Mount Everest für Pianist:innen, erlebst du hier eine Bearbeitung von Michael Andrew Seaton für Klarinettenensemble. Einer Anekdote zufolge hatte Bach sie für einen Adeligen komponiert, der schlecht schlafen konnte und nachts immer wach lag. Um in bessere Stimmung zu kommen, ließ er sich vorspielen. Von Bach wollte er dafür etwas Munteres, Sanftes. Bach erhoffte sich den meisten Effekt durch viele Variationen, die immer Neues, Unerwartetes, kurz: Abwechslung boten. So stellt sich bis heute die „Gemüths-Ergetzung“ ein – erst recht, wenn sie in der klanglichen Vielfarbigkeit von vier Klarinetten erstrahlt.

 

Henry Purcell (1659–1695) war nur wenig älter als Bach und einer der größten englischen Barockkomponisten. Eine „Fantasia“ war zu seiner Zeit der maximale Ausdruck des Innersten, eine große, hochemotionale Schau der tiefsten Gefühle. Die Fantazia d-Moll Z 739 und die Chacony g-Moll Z 730 lassen dich die Intensität dieser Musik erfahren, ehe die Suite „The Old Bachelor“ Z 607 – ursprünglich Theatermusik aus einer Komödie – Humor, Eleganz und barocken Tanz verbindet.

Besetzung

Klarinette

Markus Schön, Jürgen Key

 

Bassetthorn

Martina Beck-Stegemann

 

Bass-Klarinette

Martin Fuchs

 

Schlagzeug

Claudio Andrés Estay González

Programm

Johann Sebastian Bach:

Goldberg-Variationen BWV 988 (nach der Bearbeitung von Michael Andrew Seaton)

 

Henry Purcell:

Fantazia d-Moll Z 739

Chacony g-Moll Z 730

Suite The old Bachelor Z 607 (Auszüge)

Einlass 15:30 Uhr
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: 17:15 Uhr

 

Fair-Price Ticket: 44

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