Herbert von Karajan (1908-1989) gilt als einer der berühmtesten und einflussreichsten Dirigenten.
Er war jahrzehntelang Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und prägte die klassische Musik nachhaltig. Sein meisterhaftes Schaffen und sein großes Talent sind unumstritten – doch gleichzeitig gerieten seine Persönlichkeit und sein Privatleben bereits zu Lebzeiten immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders sein Verhalten während der Zeit des Nationalsozialismus wurde wiederholt kritisch diskutiert, ohne dass es bislang zu einer umfassenden historischen Einordnung gekommen ist.
Auf Basis zahlreicher, zum Teil erstmals ausgewerteter Quellen sowie unterschiedlicher Perspektiven, zeichnet Historiker und Publizist Michael Wolffsohn in der Bergson Akademie anhand seines neuen Buches „Genie und Gewissen – Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus“ ein differenziertes Bild von Karajans Leben und Wirken während der NS-Zeit und in den darauffolgenden Jahren. So entsteht ein fundierter Blick auf eine der prägendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Musik, Politik und Geschichte. Wir gehen zusammen mit dem Autor der Frage auf den Grund: Inwieweit war Karajan in den NS-Staat verstrickt?
Im Rahmen dieses Akademie Abends zeigen wir auch eine ikonische Aufnahme von Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55 „Eroica“ aus den 1960er Jahren, gespielt von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. In diesen Bildern entfaltet sich die gesamte kreative Gestaltungskraft des Star-Dirigenten.
Der Film wird uns von der Unitel Musikstiftung dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Fair-Price Ticket: 28 EUR
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