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Das DOK.fest München öffnet vom 06. bis 25. Mai 2026 den Blick auf die Welt und zeigt über 100 aktuelle internationale Dokumentarfilme. Jenseits der täglichen Berichterstattung geben die Filme Einblicke in vielfältige Lebenswelten. Das Bergson Kunstkraftwerk ist einer der Spielorte 2026 – wir freuen uns sehr, insgesamt vier ausgewählte Filme in der diesjährigen Edition präsentieren zu dürfen.
Am 10. Mai zeigen wir Dir den Film „ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY“
„ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY" ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm über eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Der Film eröffnet einen unmittelbaren Zugang zur Arbeit des Ensemble Modern und begleitet die Musiker:innen nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem in den Proben – dorthin, wo Musik entsteht. In konzentrierten Arbeitsprozessen wird hörbar, wie sich eine gemeinsame musikalische Sprache formt: durch Suchen, Verwerfen und erneutes Annähern. Im Zentrum stehen Werke prägender Komponist:innen wie Rebecca Saunders, Heiner Goebbels und Mark Andre ebenso wie Positionen einer jüngeren Generation wie Brigitta Muntendorf und Milica Djordjevic.
Der Film macht diesen Prozess sichtbar und erfahrbar und eröffnet zugleich einen Einblick in die künstlerischen Fragestellungen, die zeitgenössische Musik heute prägen. Dabei entsteht das Bild eines Ensembles als lebendiger Organismus – getragen von individueller Handschrift, kollektiver Präzision und kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Vimbayi Kaziboni, Ingo Metzmacher und Enno Poppe. Jährlich erarbeitet das Ensemble Modern rund 70 Werke und bewegt sich dabei immer wieder in ungewöhnlichen und experimentellen Klangwelten. ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY zeigt Musik nicht nur als Aufführung, sondern als Prozess – und als gemeinsames Suchen nach einer musikalischen Sprache für unsere Zeit.
Hinweis: Nach dem Film findet ein Bühnengespräch mit Regisseur Thorsten Schütte statt.
Im Anschluss daran wird das Ensemble Modern gemeinsam mit dem experimentellen Künstler Hainbach ein Kurz-Konzert, "Upon an Ether Sea", inspiriert von Emily Dickinsons Gedicht „Sunset“ spielen (Dauer: 20 Minuten).
Hainbach wurde für seine Musik im Film „Amrum“ für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Das Rahmenprogramm ist im Eintrittspreis enthalten.
Deutschland, 2026, Thorsten Schütte, 100 Min., deutsche Originalfassung.
Einlass: 17:30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ende Film: 19:50 Uhr
Support-Price Ticket: 15€
Fair-Price Ticket: 12€
Social-Price Ticket: 10€