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Drei (Heiz)Kessel Buntes

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Autor

Hans Fuchs

Drei (Heiz)Kessel Buntes

In insgesamt drei gigantischen Hochöfen wurde einst Fernwärme produziert. Nach ihrer Stilllegung brachten die Sprayer Farbe ins Kraftwerk und feierten illegale Partys. Ein Ofen sollte dem Ort erhalten bleiben und für sein neues Leben als Kunstkraftwerk Bergson zur Bar umgebaut werden – Steampunk-Design at its best! Doch der Blick ins Detail führte zu einem ins Ofenrohr…

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Asbest? Abriss!

Wie bald klar wurde, hatten die Erbauer bei den Dämm- und Dichtstoffen nicht mit Asbest gespart. Ein hochgefährliches Zeug, wie man heute weiß. Damit war das Schicksal der Kessel besiegelt, sie mussten weichen. Während der Demontage wurde die gesamte Halle versiegelt, damit kein Staub nach außen dringen konnte, und die Arbeiter mussten Schutzanzüge tragen.

Die Kessel waren der sinnstiftende Kern des Heizwerks. Jetzt bekommt es einen neuen.

(Markus Stenger, Architekt)

Survival der Subkultur

Immerhin: Ein paar besonders gute Graffitis bleiben der Nachwelt erhalten und wurden aufwendig konserviert. Während diese Künstler sich „verewigen“ konnten, verschwanden die meisten der Werke, denn „nicht jeder Griff zur Spraydose hat auch erhaltenswerte Kunst produziert, um es vorsichtig zu formulieren“, erläutert Architekt Markus Stenger. „Aber die temporäre Inbesitznahme durch die Subkultur wird und muss schon aufblitzen.“

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